M2M Russian Open

Slattery holt seinen zweiten Titel

Vier Jahre ist es bereits her, als Lee Slattery seinen ersten und bisher einzigen Titel auf der European Tour beim Madrid Masters holen konnte. Die Durststrecke ist nun endlich beendet, denn in Russland sicherte sich der Engländer am gestrigen Sonntag den Sieg der M2M Russian Open. Durch seinen Vorsprung von zwei Zählern konnte sich Slattery sogar einen eher schwachen Start in die Finalrunde erlauben, den er dann aber auf der Back Nine mit drei Birdies wieder wett machte. Da sein hartnäckigster Verfolger Estanisloa Goya den Putt zum Eagle auf der 18. Spielbahn knapp am Loch vorbeischob, reichte Slattery eine solide 69 und ein Gesamtergebnis von 15 unter Par für den Siegerscheck. Die zweite Trophäe in seiner Karriere ist für den erfahrenen 37-Jährigen ein absolutes Highlight, was er im Anschluss an das Turnier auch in diversen Interviews deutlich machte. Hinter dem Argentinier Goya folgt David Horsey auf dem dritten Platz. Ein positives Ende nahm die M2M Russian Open auch für den einzig verbliebenen Deutschen im Teilnehmerfeld. Maximilian Kieffer konnte für das Finale noch einmal alle Kräfte mobilisieren und das Turnier mit einer souveränen 66 abschließen. Für Kieffer ist dieses Ergebnis die beste Runde der Woche, die ihm ein Gesamtergebnis von 10 unter Par einbringt. Damit verbessert sich der junge Golf Pro auf den geteilten 11. Rang. Im Gegensatz zu den Vorrunden blieb Kieffer auf der Schlussrunde komplett fehlerfrei und notierte zusätzlich fünf Birdies. Mit einer ähnlichen Leistung an den anderen Tagen wäre für Kieffer auch ein Platz auf dem Treppchen möglich gewesen. Moritz Lampert und Bernd Ritthammer verpassten den Cut und mussten sich damit bereits am Freitag aus dem Turniergeschehen verabschieden.

US PGA Tour – Deutsche Bank Championship

Stenson-HenrikWährend die Profis der European Tour bereits ihre Schläger für diese Woche wegpacken können, haben die Teilnehmer der Deutsche Bank Championship noch einen Tag vor sich. Das zweite Event der Playoffs der US PGA Tour begann aufgrund des heutigen Labour Days einen Tag später, sodass der Sieger erst am Montag ermittelt wird. Vor dem Finale steht ein alter Bekannter an der Spitze des Leaderboards, denn mit Henrik Stenson (Foto) konnte sich der Sieger von 2013 die Führungsposition schnappen. Damals drehte der Schwede sogar die komplette Wertung des Fed Ex Cups und stand am Ende als strahlender Gesamtsieger fest. In diesem Jahr scheinen die Zeichen erneut günstig für Stenson zu stehen, denn nach einer blitzsauberen 65 am Moving Day konnte er seinen Score auf 13 unter Par ausbauen. Neben der fehlerfreien Runde beeindruckte Hendrik Stenson die Zuschauer mit vier Birdies und einem Eagle. Ein Sieg bei der Deutsche Bank Championship würde Stensons Chancen auf einen erneuten Saison Sieg in greifbare Nähe bringen, denn durch seinen zweiten Rang bei der Barclays konnte er sich bereits auf den vierten Platz in der Fed Ex Wertung verbessern. Doch wenn es um den Sieg geht will sicher auch noch Rickie Fowler mitreden. Der Youngster benötigte 67 Schläge und ist Stenson mit nur einem Schlag Rückstand dicht auf den Fersen. Barclays Sieger Jason Day verliert am Moving Day durch eine 73 einige Plätze und muss vom geteilten 25. Rang ins Finale starten. Deutlich schlechter sieht es hingegen bei Rory McIlroy aus, der nach 70 und 74 Schlägen nur eine 71 nachlegen konnte. Für den Weltranglistenersten bedeutet das den geteilten 64. Rang vor der Schlussrunde. Alex Cejka muss nach zwei soliden Runden ebenfalls einige Plätze abgeben. Mit einem Doppel-Bogey und einem Bogey bei zwei Birdies kam Cejka auf ein Zwischenergebnis von eins über Par, wodurch er auf dem Leaderboard deutlich zurückfällt. Der geteilte 47. Rang bedeutet zusätzliche Arbeit am Finaltag für den deutschen Profi um doch noch wichtige Fed Ex Punkte zu sammeln, die er für die Qualifikation der BMW Championship benötigen würde.

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