Haas gewinnt Finale

11,44 Millionen US-Doller für Bill Haas

Es sind unvorstellbare Summen, die der Sieger der Tour Championship 2011 kassiert. Denn dieser erhält nicht nur das Preisgeld für den Turniersieg, sondern – aufgrund der damit verbundenen hohen Punktzahl – auch die Prämie für den ersten Platz im hochdotierten FedEx Cup Ranking. Somit war das vergangene Wochenende äußerst lukrativ für Bill Haas, denn er konnte sich im Stechen gegen Hunter Mahan durchsetzen. Sein Lohn sind zwei Trophäen und ein Preisgeld von insgesamt 11,44 Millionen US Dollar. Dafür musste der 29-Jährige auch hart kämpfen, denn nach der regulären Finalrunde lag er mit Hunter Mahan schlaggleich und die Entscheidung musste im Stechen fallen. Bis zum 74. Loch, dem zweiten Extra-Loch, sah es nach einem Sieg für Hunter Mahan aus, Haas Ball landete im Wasser und Mahan hatte noch acht Meter bis zur Fahne. Doch dann gelang Haas der wichtigste und spektakulärste Schlag der Tour Championship. Der US-Amerikaner spielte den Ball wie aus dem Bunker und platzierte ihn etwa einen Meter neben dem Loch, es folgte das Par. Anschließend ging es weiter auf die 18, dem dritten Playoff-Loch. Während Haas erneut das Par gelang, verpasste Mahan den Sand-Safe aus dem Bunker. Nach drei gespielten Extra-Löchern stand endlich der Sieger der diesjährigen Tour Championship fest. Bill Haas, der Sohn des ehemaligen Profis Jay Haas, holt sich ein Preisgeld in Höhe von 1,44 Millionen Dollar sowie die Sonderausschüttung des FedEx Cups von zehn Millionen Dollar. Insgesamt werden im FedEx Cup 35 Millionen US Dollar unter den 150 Spielern der Wertung verteilt. Etwas enttäuscht dürfte sicherlich Luke Donald sein, denn bei einem alleinigen dritten Platz hätte er die Sonderprämie erhalten. Doch der Engländer musste sich den dritten Rang mit K.J. Choi und Aaron Baddeley teilen. Auch Webb Simpson hatte gute Chancen, die er mit dem 22. Rang allerdings verspielte.

Versöhnlicher Saisonabschluss für Nicolas Meitinger

Schlaggleich bei sechs unter Par starteten die beiden deutschen Spieler Bernd Ritthammer und Nicolas Meitinger in die Finalrunde der Allianz Golf Open Grand Toulouse, die am vergangenen Wochenende in Seilh, Frankreich statt fand. Während Meitinger fünf Birdies auf seiner Scorekarte notieren konnte und sich mit seiner 68er Runde um 14 Plätze nach vorne auf den geteilten 19. Rang verbesserte, nahm das Turnier für Ritthammer ein enttäuschendes Ende. Mit nur einem Birdie bei zwei Double-Bogeys und einem Bogey kam Ritthammer auf 75 Schläge, die ihm den 54 Rang einbrachten. Mit drei Runden von jeweils 69 Schlägen in den Vortagen konnte sich Ritthammer eine gute Ausgangsposition verschaffen, die damit zunichte gemacht wurde. Der erste Platz ging wie bereits in der Vorwoche in Moskau an den Engländer Sam Little, der das Turnier mit 16 unter Par beendete. Mit den zwei Siegen in Folge sicherte sich Little die Tourkarte für die kommende Saison. Den zweiten Platz belegte mit 15 unter Par Simon Thornton aus Irland.

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