Grandiose Tourniere

Auge um Auge, Zahn um Zahn

 

Es ist einfach unglaublich. Nicht genug das Simpson und Donald bei den Children’s Miracle Network Classic in einem Flight spielen müssen, sie schlagen auch noch gleich stark. Donald hatte am Donnerstag ein bisschen vorgelegt, konnte seinen Vorsprung jedoch am nächsten Tag nicht halten, woran auch seine Ablenkung durch eine Nebenhöhlenentzündung schuld sein könnte. Am Freitag verließen beide mit 137 (-7) den Platz und somit waren sie wieder gleichauf und starteten mit den gleichen Chancen in den vorletzten Tag. Samstag ging es natürlich spannend weiter. Trotz kleiner Abweichungen sind die zwei Konkurrenten wieder gleich auf. Am Sonntag dann der entscheidende Siegeszug. Luke Donald, der die letzten Tage sehr hart um seinen Titel kämpfen musste und sich mit seinem stärksten Gegner ein tolles Match spielte, hatte sich nach sechs Birdies den Sieg wirklich verdient. Unglaubliche 12 Plätze konnte Donald auf einmal gutmachen und zog an allen Anderen vorbei. Somit konnte er die 360.000 Dollar, die er hinter Simpson lag wieder gut machen und seinen ersten Platz auf der PGA-Money List wieder zurückholen. Webb Simpson, der sich sehr viel Mühe gegeben hatte um seinen Platz zu verteidigen, konnte nur den geteilten sechsten Rang erreichen. Justin Leonard wurde mit zwei Schlägen hinter Donald, Zweiter.

 

 

 

 

Sergio Garcia räumt ab

 

 

Im Heimatclub von Sergio Garcia, dem Club de Campo del Mediterráneo konnte Garcia endlich wieder ein gutes Ergebnis erzielen. Nachdem er drei Jahre lang keinen Erfolg mehr hatte und es auch Privat nicht mehr so gut lief, freut er sich jetzt umso mehr, die Castellón Masters gewonnen zu haben. Mit

27 Birdies und zwei Eagles zog er an den Konkurrenten vorbei, die nicht schlecht staunten, da dieser Golfplatz eigentlich sehr anspruchsvoll ist. Ein super Ergebnis für den Spanier.

Marcel Siem´s Ziel ist, die Castellón Masters für sich zu gewinnen und somit eine gute Platzierung beim Race to Dubai zu erreichen. Freitag und Samstag hat er sich wacker geschlagen und eine konstant, gute Leistung erbracht. Doch leider nicht so gut wie erhofft, denn er startete nur von Platz 11 in den Finaltag. Siem konnte auch am letzten Tag gute Ergebnisse erzielen und schaffte mit drei Birdies einen guten fünften Platz. Das Preisgeld von 60.000 Euro verhalf ihm dann doch noch zum Platz 88 des Race to Dubai. Dieser kleine Hoffnungsfunke gab Siem viel Motivationen für das Tournier in Valderama. Jetzt konnte er schon ein kleines Stück vorrücken und dieses Ziel wird er auch weiter verfolgen. Das heißt, von Marcel Siem werden wir die nächsten noch einiges hören.

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