Geschichte zum Ryder Cup

Tradition seit 1927

Ballesteros-SeveDer Ryder Cup blickt auf eine lange Tradition zurück und gehört zu den wichtigsten Events in der Golfwelt. Namensgeber war der Engländer Samuel Ryder, der den ersten Pokal stiftete. Das erste Turnier wurde 1927 in Worcester, USA ausgetragen, allerdings trat damals nur Großbritannien gegen die USA an. Erst seit 1979 dürfen Spieler aus ganz Europa im europäischen Team spielen. Bis zu den 80er Jahren dominierten die USA das Geschehen, doch seitdem konnte Europa deutlich aufholen. Traditionsgemäß wechselt der Austragungsort zwischen den beiden Kontinenten. Der Ryder Cup ist ein Turnier ohne Preisgeld, denn hier geht es einzig um den Titel. Für die Spieler ist es eine unfassbare Ehre ins Ryder Cup Team berufen zu werden. Nur die besten der besten haben eine Chance ins 12-köpfige Team zu kommen. Bei den USA spielt die Weltrangliste eine große Rolle, denn die ersten acht Plätze im Team werden automatisch an die besten amerikanischen Spieler vergeben. Die übrigen Positionen vergibt der Kapitän über sogenannte Wild Carts. Bei Europa sind jeweils die ersten fünf Spieler der europäisch Geldrangliste und der Weltrangliste gesetzt, hier hat der Kapitän noch die Möglichkeit, 2 Wild Carts zu vergeben. In der Vergangenheit spielten die besten Spieler der Welt im Ryder Cup, von Severiano Ballesteros (Foto) über Bernhard Langer bis hin zu Tiger Woods.

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