Eisen Fitting mit Trackman

Eisen Fitting mit Trackman  

Im Vergleich zum Driver Fitting, das verhältnismäßig unkompliziert ist, ist es bei den Eisen nicht ganz so einfach. Zwar gibt es beim Eisen Fitting ebenfalls vorgegebene Parameter, die im besten Fall in einem gewissen Bereich liegen sollten, wesentlich wichtiger als diese Werte ist jedoch ein Faktor, der nicht so einfach mit dem Trackman Pro ermittelt werden kann – nämlich das persönliche Gefühl. Das gilt natürlich auch für den Driver, bei den Eisen wirkt sich dies jedoch um ein Vielfaches stärker aus. Daher ist es unerlässlich, dass Sie sich vor dem Fitting Gedanken machen, was Sie genau möchten. Welche Schlägerkopfform bevorzugen Sie? Soll es ein Cavity Back oder ein Blade sein? Haben Sie ein besseres Gefühl mit einem weicheren oder härteren Schaft? Wie viele Eisen sollen es sein? Haben Sie eine favorisierte Marke? Welche Ziele haben Sie sich gesetzt, möchten Sie mehr Weite, höhere Flugbahnen oder zusätzliche Fehlertoleranz? Über diese Fragen sollten Sie sich vorher Gedanken machen und vor dem Fitting mit dem Fitting Pro darüber sprechen. Erklären Sie ihm, was genau Sie von den neuen Eisen erwarten, denn jedes Modell verfügt über andere Spieleigenschaften. Anhand der Parameter könnten statistisch gesehen verschiedene Eisen optimal für Sie passen, allerdings liefert z.B. ein Modell längere Schlagweiten bei weniger Fehlerverzeihung und ein anderes hohe Abflugwinkel und daher etwas kürzere Distanzen. Wenn diese Kriteriengeklärt sind, kommt es auf das Gefühl an, denn ein Eisen kann noch so gute Ergebnisse erzielen – wenn es nicht gut in der Hand liegt und Sie sich damit nicht sicher fühlen ist es nicht das richtige Modell. Sie sehen, bei einem Eisen Fitting kommt es auf sehr viele verschiedene Faktoren an, die man nicht einfach messen oder festsetzen kann. Aber wenn Sie Ihre Anforderungen vor dem Fitting klar definieren, ist es deutlich einfacher, die für Sie passenden Eisen zu finden. Oft müssen Kompromisse geschlossen werden, da nicht in jedem Bereich das Maximum möglich ist. Unterhalten Sie sich daher mit Ihrem Fitter über die verschiedenen Möglichkeiten und scheuen Sie sich nicht davor, Fragen zu stellen wenn Sie unsicher sind oder Unklarheiten bestehen. Die wichtigsten Parameter für das Eisen Fitting möchten wir Ihnen nachfolgend kurz erklären, damit Sie mehr mit den ausgewerteten Zahlen und Daten anfangen können und sehen, wie stark deren Abhängigkeit von Ihrem persönlichen Empfinden ist.

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Spinrate

Grundsätzlich gilt bei den Eisen, dass sich die Spinrate im Mittelmaß bewegen sollte. Ist sie zu hoch, reduziert sich die Schlagweite und es kommt zu Abweichungen bei der Spin Axis. Ist der Spin jedoch zu niedrig, muss man den Ball sehr sauber treffen, da die Eisen deutlich weniger

fehlertolerant sind. Zudem bleibt der Ball auf dem Grün nicht so schnell liegen. Bei der Festlegung der optimalen Spinrate orientiert man sich an der Schwunggeschwindigkeit des Spielers und an dessen gewünschten Spieleigenschaften. Als Orientierung dient folgender Maßstab (die genannten Werte beziehen sich auf ein Eisen 6): Bei einer Geschwindigkeit von 80 bis 85 mph wäre eine Spinrate von 4.000 bis 4.500 rmp ideal, zwischen 90 und 95 mph wählt bewegt man sich bei 5.000 bis 5.500 rmp und Tour Spieler ab einer Geschwindigkeit von über 100 mph bevorzugen einen Spin von 6.500 und 7.000 rmp. Nun kommt es an die Feinabstimmung, denn sollte der Spieler mehr Wert auf Schlagweite legen, würde man die Spinrate tendenziell reduzieren und den optimalen Bereich unterschreiten. Wünscht sich der Spieler eine höhere Flugbahn, mehr Kontrolle und mehr Shaping, dann greift man auf eine höhere Spinrate zurück.

Schlägerkopfgeschwindigkeit

Wie bereits beim Driver Fitting kurz erklärt wurde, handelt es sich bei der Schlägerkopfgeschwindigkeit um einen Wert, der individuell für den jeweiligen Schläger ermittelt wird und daher von Modell zu Modell variiert, während sich die Schwunggeschwindigkeit immer auf

den Spieler bezieht. Die Schlägerkopfgeschwindigkeit dient als Richtlinie für die Bestimmung des Schaftflex:

Geschwindigkeit < 50 mph         = Ladies Light Flex

Geschwindigkeit < 65 mph         = Ladies Flex

Geschwindigkeit 65-75 mph       = Medium Flex, Light Flex, A-Flex

Geschwindigkeit 75-85 mph       = Regular Flex

Geschwindigkeit 85-95 mph      = Stiff Flex

Geschwindigkeit > 95 mph         = X-Stiff Flex

Bitte wundern Sie sich nicht, dass die o.g. Werte geringer ausfallen als beim Driver. Das ist ganz normal, da die Eisen kürzere Schäfte haben, die physikalisch gar nicht in der Lage sind, so hohe Geschwindigkeiten wie die langen Driver Schäfte zu generieren. Die Einteilung dient lediglich als Orientierungshilfe, denn natürlich spielen auch hier die persönlichen Vorlieben eine große Rolle. Die Fitting Systeme der Hersteller umfassen so viele unterschiedliche Schäfte, sodass der Fitter problemlos auf Ihre Wünsche eingehen kann und bei Bedarf ein Modell auswählt, das z.B. etwas weicher ausfällt oder über einen höheren Torque Wert verfügt. Auch hier gilt es, zuerst mit dem Fitter sprechen und dann verschiedene Schäfte zu probieren.

Spin Axis

Als Spin Axis wird die Richtung der Rotation des Golfballs bezeichnet. Ziel beim Eisen Fitting ist es, eine neutrale Spin Axis, d.h. möglichst wenig Sidespin zu erreichen. Hierbei kommt es auf den Lie des Schlägers sowie Ihre Schwungrichtung an. Vereinfacht gesagt soll der Ball so fliegen, wie er soll – unbeeindruckt von eventuellen Abweichungen bei der Swing Direction oder untypsichen Spieleigenschaften.

Körpergröße

Grundsätzlich gilt natürlich, dass die Eisen zu Ihren körperlichen Daten passen müssen. Hierzu zählen aber nicht nur messbare Werte wie Körpergröße, Arm- und Beinlänge und die Größe der Handflächen, sondern auch Faktoren wie die Flexibilität des Körpers, die vorhandene Handkraft oder mögliche Bewegungseinschränkungen wie z.B. Rückenprobleme. Daher kann das Fitting

Ergebnis bei zwei Spielern mit der gleichen Körpergröße unterschiedlich ausfallen. Jedoch sollten starke Abweichungen von der Norm begründbar sein und der Fitter muss diese mit dem Spieler besprechen und diskutieren.

Lie und Schaftlänge

Anhand der ermittelten statischen Werten, der Beweglichkeit und Schwunggeschwindigkeit des Spielers sowie seinem Schwungtempo/-rythmus wird die optimale Schaftlänge und Lie bestimmt. Diese beiden Faktoren stehen in absoluter Abhängigkeit zueinander, denn wenn die Länge des Schaftes zunimmt, wird der Schläger automatisch auch aufrechter. Daher gibt es verschiedene Kombinationsmöglichkeiten. Wenn der Spieler beispielsweise 3° upright benötigt, gibt es drei mögliche Ergebnisse: Standard und 2° upright, +0,5 Inch und 1° upright oder +1 Inch. Letzteres kommt jedoch eher selten vor. Der Fitter wählt die Kombination aus, die am besten zu Ihrem Schwungverhalten und Bewegungsablauf passt.

Schaftflex

Bei der Auswahl des Schafts ist das Gefühl dafür extrem wichtig. Erst wird geprüft, ob der Flex zur Geschwindigkeit und zum Rythmus des Spielers passt, aber auch die Grammzahl des Schafts sowie dessen Torque und Kick Point müssen den Wünschen des Spielers entsprechen. Der Schaftflex beeinflusst zudem die Spinrate sehr deutlich und kann sich auch auf die Konstanz von sauber getroffenen Bällen sowie die Spielrichtung auswirken.

Attack Angle

Der Attack Angle beschreibt den Winkel, in dem das Schlägerblatt auf den Golfball auftrifft. Optimaler Weiße sollte sich der Attack Angle im negativen Bereich bewegen, da er sich maßgeblich auf die Spinrate auswirkt. Aber ein zu steiler Attack Angle beeinflusst den Launch Angle und die Spinrate eher ungünstig.

Smash

Beim Smash handelt es sich um den Faktor, der die effektive Energieübertragung beim Ballkontakt errechnet. Erlaubt ist ein Wert im Bereich um 1,5, was zugleich der Idealfall wäre. Der Smash wird ermittelt indem man die Ballgeschwindigkeit durch die Schlägerkopfgeschwindigkeit diffidiert

Ablauf Fitting

Zu Beginn steht das statische Fitting um die körperlichen Daten zu ermitteln. Zusätzlich vermisst der Fitting Pro Ihre alten Schläger und prüft den Loft, Lie und Länge. So können die statischen Werte mit den alten Eisen abgeglichen werden um festzustellen, ob diese Kombination grundsätzlich passen würde. Anschließend werden einige Schwünge mit den Eisen gemacht, denn so kann der Fitting Pro mögliche Schwungabweichungen erkennen, die sich die Jahre eingeschlichen haben könnten. Sollten diese vorhanden sein, muss der Fitter unterscheiden, ob es ein klassischer Schwungfehler ist oder es sich dabei um eine Anpassung handelt, die auf falsche Schlägeroptionen zurückzuführen ist. Im letzteren Fall würde sich das Defizit automatisch regulieren wenn die neuen Eisen die richtigen Spezifikationen haben. Auf keinem Fall dürfen die neuen Schläger an solche Abweichungen angepasst werden. Wenn dies geklärt ist, steht als nächstes die Auswahl des Schlägerschafts auf dem Programm. Hierbei werden die Parameter Schlägerkopfgeschwindigkeit und Spinrate betrachtet und zusätzlich die individuellen Vorgaben des Spielers wie z.B. Fehlertoleranz und Gefühl berücksichtigt. Ziel ist es, einen Schaft zu finden, dessen Parameter im idealen Bereich liegen und zugleich dem Spieler ein gutes Feedback vermittelt. Erst wenn der Schaft feststeht kann der gesamte Lie (Schaftlänge + Veränderung des Lies) errechnet werden, da jeder Schaft über andere Spezifikationen verfügt. Wie bereits beim Punkt Lie und Schaftlänge erklärt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die vom Fitter geprüft und auf die Spieleigenschaften des Kunden abgestimmt werden. Entscheidend ist immer die durchschnittliche beste Leistung eines Schlägers, d.h. nicht der weiteste Schlag ist von Bedeutung, sondern der Schläger mit der höchsten Konstanz bei sauberen Treffern. Denn Sie werden keine Freude an einem Schläger haben, der zwar enorme Weiten generiert, den Sie jedoch nur jedes dritte Mal treffen.

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