Differenzen bei den Deutschen

Sieg in Shanghai

Martin Kaymer hatte dieses Jahr keinen guten Start. Er verpasste gute Ergebnisse bei einigen wichtigen Tournieren in dieser Saison. Die erste Saison, die er als Profi gespielt hatte, sah sehr vielversprechende aus. Als er merkte, dass er dieses Niveau nicht halten konnte und die Erfolge ausblieben, hat er sehr viel trainiert und seinen Schwung und seine Haltung verbessert. Man merkte die ersten Tage in Shanghai trotzdem, dass Kaymer nicht alles geben konnte. Er hatte einen schwachen Start und viele Schläge hätten besser sein können. Am Samstag konnte er sich dann doch noch auf den sechsten Platz retten, was immerhin besser ist wie die Platzierungen die Tage zuvor. Somit startete Martin Kaymer am Sonntag von Rang 6. Am Finaltag des World Golf Championship (WGC) startete der 26-Jährige dann richtig durch. Am Anfang noch leicht zurückhaltend, katapultierte er den Ball mit einem Schlag aus dem Bunker und ins Loch. Ab da war der Knoten endgültig geplatzt.

Mit 9 Birdies und präzisen Schlägen legte er eine super Runde hin. Er überholte sogar den bereits seit Tagen führenden Fredrik Jacobson. Dahinter hat sich Graeme McDowell eingefunden und den geteilten vierten Platz belegen Rory McIlroy und der Engländer Paul Casey. Für Kaymer bedeutet dies nicht nur, dass er auf der Weltranglisten von Platz 6 auf Platz 4 rutscht und somit zwei Plätze gutmacht, mit der Siegerprämie von ca. 840.000 Euro erreicht er auch den zweiten Rang beim Race to Dubai.

 

Ziel nicht erreicht

Die Deutschen Bernd Ritthammer und Nicolas Meitinger konnten hingegen in Italien nicht mehr aufholen. Bereits nach der zweiten Runde wurde klar, dass keine Chance mehr besteht eine gute Platzierung in den Top 20 zu erreichen. Immerhin konnten sie im Finale der Challenge Tour mitwirken, was für Deutsche schon eine super Leistung ist. Andrea Pavan konnte am letzten Tag mit guten Ergebnissen glänzen und überholte sogar den führenden Tommy Fleetwood, der sich nun mit dem zweiten Platz zufrieden geben muss. Der 24-jährige Bernd Ritthammer hatte sich allgemein besser geschlagen wie Meitinger. Aus diesem Grund erreichte Ritthammer Platz 33. Der 26-jährige dagegen nur Platz 41.

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