Weiter spannend in Akron

Spannende Rangverteilung

Die großen Namen in der Golfwelt sind an diesem Wochenende in Akron bei den WGC Bridgestone Invitational zu finden. Dort hat zur Halbzeit Vijay Singh die Führung übernommen. Er startete im letzten Tagesflight und räumte das Feld so zu sagen von hinten. Im gelang eine ausgezeichnete 66er Runde mit fünf Birdies und nur einem Bogey, für diesen schwierigen Platz eine hervorragende Leistung, und konnte sich damit um einen Schlag vor Phil Mickelson setzte, der bis dahin auf dem ersten Platz dieses zweiten Tages lag. Damit werden Phil Mickelson und Vijay Singh die dritte Runde in einem Flight spielen. Doch ob das so reibungslos ablaufen wird, das steht in den Sternen. Diese beiden sind schließlich in der Vergangenheit schon des öfteren aneinander geraten, einmal meinte der eine, die Spikes des anderen wären regelwidrig, ein andermal beanstandete der andere den Driver des Gegenspielers, worauf der intensiv untersucht wurde und so geht das zwischen den beiden immer hin und her. Hoffen wir, dass der schwer zu spielende Golfplatz die ganze Aufmerksamkeit der beiden fordert, so dass sie keine Zeit für derartige Kindereien haben werden. Schließlich werden sie hart verfolgt und es gibt so manchen, der gerne an den beiden vorbei ziehen möchte. Denn gleich 16 Spieler liegen gerade mal vier Schläge hinter dem Führenden. Und das sind nicht irgendwelche Spieler. Unter ihnen sind Namen wie Miguel Jimenez, Rory Sabbatini und Paul McGinley zu finden, die alle bei vier unter Par liegen. Im Moment sagen noch sowohl Mickelson als auch Singh, dass sie sich bei der kommenden runde voll auf ihr Spiel konzentrieren wollen. Wir werden sehen, ob das dann auch so sein wird. Martin Kaymer dagegen konnte hier in diesem starken Feld nichts an Boden gewinnen. Bereits in der ersten Runde hatte er so seine Schwierigkeiten, die nun in der zweiten Runde noch deutlicher zu sehen waren. Im gelang nur ein 79er Runde mit 11 über Par. Damit liegt er auf dem 79sten und somit vorletzten Platz. Lediglich Mark Brown ging es noch schlechter als ihm.

Wie am Cut gescheitert

Wie auch bei den vergangenen acht Einladungen auf Herrenturniere, ist Michelle Wie auch in diesem Jahr nicht über den Cut hinaus gekommen. Aber dennoch ist Wie nicht unzufrieden mit sich. Sie ist der Meinung, dass ihr Spiel immer besser wird, auch wenn sie hier die zweite Runde mit 80 Schlägen beendet hat. Eine Schwierigkeit sieht sie darin, dass für sie immer sehr lange Pausen zwischen den einzelnen Turnieren der PGA Tour liegen, so dass sie quasi immer von neuem anfangen muss und sich in diese Szene einfinden muss. An der Spitze liegt nun zur Halbzeit Parker McLachlin aus Hawaii. Er spielte sensationelles Golf auf seiner zweiten Runde und benötigte lediglich 62 Schläge für seine Runde. Ganze zehn Birdies konnte er auf seiner Scorekarte notieren. Damit liegt er nun nach zwei Runden bereits bei 14 unter Par und hat vier Schläge Vorsprung vor dem zweiten Platz. Trotzdem bleibt er ganz bescheiden, denn man hat ja bei Golfturnieren schon so manche Überraschung erlebt. Alex Cejka dagegen, der Deutsche im Feld, konnte sich auch am zweiten Tag nicht steigern. Zwar verbesserte er sich um einen Schlag gegenüber seiner ersten runde hier bei den Reno-Tahoe Open, dennoch reichte es bei weitem nicht für den Cut. Wie auch für Michelle Wie ist damit für Alex Cejka das Turnier nach der Hälfte bereits vorüber.

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