Ping Golf 2010 Ping G 15 Ping hat für die kommende Saison eine ganz neue Serie entworfen, die Ping G 15 Serie. Die Ping G 15 Eisen sind als Nachfolger der Ping G 10 Eisen gedacht. Ebenso wie diese Vorgänger sind auch die Ping G 15 Eisen bestens für Golfer geeignet, welche über ein hohes bis mittleres Handicap verfügen. Das komt daher, dass der Kopf der Ping G 15 Eisen relativ groß gehalten sind, wodurch eine hohe Fehlerverzeihung geboten werden kann. Zudem verfügen die neuen Ping G 15 Eisen über das neue Custom Tuning Port oder auch CTP genannt. Dieses ist dafür zuständig, dass das Gewicht in den Ping G 15 Eisen im Kopf stärker nach außen verteilt werden kann. Die Folge hieraus ist ein höheres Trägheitsmoment. Ebenfalls zu dieser Serie gehört der Ping G 15 Driver. Auch dieser ist noch fehlerverzeihender wie seine Vorgänger und legt dennoch viel Wert auf Länge und Genauigkeit. Der Kopf des Ping G 15 Driver ist ein 460 ccm Titaniumkopf. Die Krone an diesem Kopf des Ping G 15 Driver ist extrem dünn, wodurch mehr Gewicht an die Seiten des Ping G 15 Drivers gelangen konnte. Auch ein neues Ping G 15 Fairwayholz darf bei dieser Serie natürlich nicht fehlen. Das Profil bei diesem Ping G 15 Fairwayholz ist länglich und zugleich flach, was dafür sorgt, dass auch dieses besonders fehlerverzeihend ist. Dadurch kann man dem Ping G 15 Fairwayholz in jeder Spielsituation bestens vertrauen. An der äußeren Sohle des Ping G 15 Fairwayholz ist ein Gewichtspan angebracht, wodurch das Trägheitsmoment des Kopfes erhöht wird. Vervollständigt wird die neue Ping G 15 Serie mit dem Ping G 15 Hybrid. Mit dem Ping G 15 Hybrid kann man ganz besonders lange und konstante Schläge erreichen. Zwar mag der eine oder andere an dem Ping G 15 Hybrid optisch keinen großen Gefallen finden, doch in seinen Eigenschaften überzeugt das Ping G 15 Hybrid einfach jeden. Ping i 15 Eine weitere neue Serie, welche Ping für 2010 auf den Markt bringt, ist die Ping i 15 Serie. Die Ping i 15 Serie ist speziell für die Bedürfnisse der Golfer mit einem niedrigen bis mittleren Handicap gedacht. Im Gegensatz zu der vorhergegangenen Serie, der i 10 Serie, ist die Ping i 15 Serie also nicht nur für Singlehandicapper, sondern auch für Spieler bis in den mittleren Handicapbereich bestens geeignet. Die Ping i 15 Eisen haben einen stärker ausgeprägten Hohlraum und einen größeren Kopf im Gegensatz zur vorhergehenden Serie, weshalb die Ping i 15 Eisen auch leichter zu spielen sind. Die Ping i 15 Eisen haben nicht alle einen gleichgroßen Kopf, sondern der Kopf dieser Serie vergrößert sich progressiv, wodurch die Kontrolle, die Genauigkeit und die Spielbarkeit der Ping i 15 Eisen optimiert werden. Zur neuen Ping i 15 Serie gibt es natürlich auch den passenden Ping i 15 Driver. Der Kopf des Ping i 15 Driver ist wie eine Birne geformt und kann jetzt die Kraft vom Schlägerkopf noch besser auf den Ball übertragen. Zudem konnte der Spin bei dem Ping i 15 Driver reduziert werden. Das Hosel wurde bei dem Ping i 15 etwas weiter nach hinten gesetzt, was zur Folge hat, dass die Flugbahn mit dem Ping i 15 jetzt noch besser ist und zudem noch leichter zu kontrollieren ist. Das Ping i 15 Fairwayholz passt natürlich auch perfekt in die neue Ping i 15 Serie. Das Ping i 15 Fairwayholz hat ein niedrigeres Profil, weshalb es besonders gut aus allen Lagen zu spielen ist. Das leicht längliche Kopf des Ping i 15 Fairwayholz ist aus rostfreiem Edelstahl, was diesen Schläger besonders langlebig macht. Auch im Ping i 15 Fairwayholz sind innere Gewichte angesiedelt, welche den Spin reduzieren. Komplettiert wird die neue Ping i 15 Serie mit dem Ping i 15 Hybrid. Das Ping i 15 Hybrid ist ein klassisches und traditionelles Hybrid. Durch den hohen Trägheitsmoment, welchen das Ping i 15 Hybrid hat, ist dieser Schläger besonders fehlerverzeihend. Der Ballflug mit dem Ping i 15 konnte flach gehalten werden, was durch einen abgesenkten Schwerpunkt erreicht wurde.
Seit unglaublichen 50 Jahren schafft es die Firma Ping, erfolgreich auf dem Golfmarkt vertreten zu sein. Angefangen hat die Erfolgsgeschichte von Ping 1959 in einer kleinen Garage in Amerika. Karsten Solheim, gebürtiger Norweger und gelernter Schuster, in seiner Freizeit passionierter Golfer, baute sich seinen eigenen Putter, weil er mit den handelsüblichen Puttern und insbesondere mit seinen eigenen Puttleistungen unzufrieden war. Was sich aus dieser Geschichte entwickelt hat, ist jedem Golfer bekannt, denn wer kennt nicht die Produkte der Firma Ping. Zum 50. Jubiläum wird es in 2010 eine Vielzahl neuer innovativer Produkte von Ping geben. Gleich zwei neue Eisensätze selbstverständlich mit passendem Driver, Fairwayholz und Hybrid aus der gleichen Serie, werden im nächsten Jahr das Golferherz höher schlagen lassen. Die neuen Ping G15 Eisen sind für Golfer aller Handicapklassen bestens geeignet und versprechen neben der absolut hochwertigen Verarbeitung ein hohes Maß an Fehlerverzeihung. Der relativ große Kopf der G15 Eisen, sorgt für einen optimalen und Vertrauen schenkenden Treffmoment und bringt den Ball leicht in die Luft. Die Eisen sind aus rostfreiem Edelstahl und in Hohlraumdesign gefertigt, beides Aspekte die die Spieleigenschaft positiv beeinflussen. Das neu entwickelte CTP (Custom Tuning Port) sorgt für eine neuartige Gewichtsverteilung im Kopf des Schlägers und einen daraus resultierenden höheren Trägheitsmoment. Dieser ist wiederum zuständig für die bemerkenswert hohe Fehlerverzeihung. Desweiteren trägt die, im Vergleich zu den Vorjahresmodellen, dünnere Schlagfläche zur Fehlerverzeihung bei, da das ersparte Gewicht in die Spitze des Schlägerkopfes verlagert werden konnte. Eine professionelle Schlägerberatung hilft zu dem bei der Findung des optimalen Schlägersatzes. Denn insbesondere die Firma Ping legt Wert darauf, das die Eisen auf die jeweiligen Bedürfnisse des Golfers angepasst werden. Auch beim neuen Ping Driver G15 liegt das Hauptaugenmerk auf der Fehlerverzeihung. Dabei wird natürlich die Präzision sowie eine maximale Flugbahn nicht außer acht gelassen. Der 460 ccm große Schlägerkopf aus Titan verfügt über eine äußerst dünne Krone an der Oberseite des Schlägerkopfes. Das durch die dünne Krone gesparte Gewicht wurde in den Winkeln des Schlägerkopfes verteilt, so daß ein höherer Trägheitsmoment erreicht wird. Dies hilft ungemein bei nicht optimal getroffenen Bällen trotzdem ein gutes Ergebnis zu erreichen. Zudem verfügt der Ping G15 Driver über einen erhöhten Sweetspot, der dafür sorgt, daß nicht mittig getroffene Bälle kaum an Weite verlieren. Die Firma Ping bietet zwei Schaftoptionen zur Auswahl an, den TFC 149D in Ladies-Flex; Soft-Regular;Regular;Stiff oder X-Stiff oder den Aldila Serrano50 in Regular;Stiff oder X-Stiff. Außerdem gibt es den Driver in Draw und Neutral mit verschiedenen Loftoptionen. Das passende Fairwayholz Ping G15 zeichnet sich durch das längliche Profil des großen Schlägerkopfes aus und überzeugt ebenso wie alle Produkte aus der Ping G15 Reihe durch seine hohe Fehlerverzeihung. Das neue Fairwayholz von Ping ist in den gleichen Optionen wie auch der Driver bestellbar. Komplettiert wird die Ping G15 Serie durch das neue Hybrid. Das G15 Hybrid ist optimal für alle Golfer die eine sichere Alternative zu langen Eisen suchen. Auch beim Hybrid arbeitet Ping mit der besonderen Trägheits-Technologie und schafft es den Trägheitsmoment im Vergleich zu der G10 Serie um sensationelle 49% zu steigern. Das G15 Hybrid ist in fünf verschiedenen Lofts erhältlich. Ein weiteres Highlicht in der Produktpalette der Firma Ping ist das neue Ping i15 Eisen. Bei diesen Eisen wird speziell der erfahrener Golfer angesprochen, wobei nicht nur Singlehandicapper sondern durchaus auch Golfer mit einen Handicap im mittleren Bereich von den neuen Ping Eisen profitieren werden. Auch bei den Ping i15 Eisen fällt zunächst der größere Schlägerkopf ins Auge. Außerdem haben die Eisen der i15 Serie verschieden große Köpfe, die langen haben größere, fehlerverzeihender Köpfe als die mittleren und kurzen Eisen. Das macht das neue Ping i15 Eisen äußerst gut spielbar und sorgt für mehr Kontrolle. Selbstverständlich verfügt die i15 Serie ebenso über einen Driver, diesmal mit Fade-Einstellung. Der 460 ccm große Titankopf sorgt für eine sehr gute Kraftübertragung und vermittelt ein präzises Schlaggefühl und optimiert die Ballgeschwindigkeit und somit die Flugbahn. Der i15 Driver ist mit einem TFC700D Schaft oder einem Mamiya AXIVcore Tour Red 69 Schaft in Regular;Stiff und X-Stiff erhältlich. Drei verschiedene Lofts bietet der Ping i15 Drive: 8°, 9,5° und 11°. Das Ping i15 Fairwayholz ist sehr gut spielbar aus jeder Lage. Das Fairwayholz ist aus rostfreiem Edelstahl gefertigt und hat ebenso wie der Driver eine Fade-Einstellung. Das Ping i15 Fairway ist in Neutral als Holz 3,4,5,6 und 7 und in Draw als Holz 3,4 und 5 lieferbar. Beim i15 Hybrid setzt die Firma Ping auf klassisches Design. Der rostfreie Edelstahlkopf des Hybrids verfügt über einen hohen Trägheitsmoment. Die Gewichte im inneren des Schlägerkopfes sorgen für einen flachen Ballflug, mehr Länge und bessere Kontrolle. Das Ping i15 Hybrid ist in drei verschiedenen Lofts mit 17°, 20° und 23° verfügbar. Glecih drei neue Putter bringt Ping in 2010 auf den Golfmarkt. Der Ping iN Putter ist gleich in 10 verschiedenen Designs erhältlich und setzt neue Maßstäbe in Sachen Sicherheit und Fehlerverzeihung. An der Schlagfläche des Ping iN Putter befindet sich ein Nano-Nickel beschichtetes Polymer Insert, welches beste Rückmeldung ermöglicht.Ein weiterer neuer Putter ist der Ping JAS, dessen Besonderheit die Verwendung verschiedenster Metallarten ist. Sein Multitiered Aussrichtungssystem vereinfacht das Ansprechen des Balles und hilft sicher einzuputten. Der neue iWi Putter von Ping beeindruckt durch sein Äußeres und ist in sechs verschiedenen Ausführungen erhältlich. In 2010 dürfen wir uns auch auf neue Bags der Firma Ping ein. Mit einem neuen Cartbag dem Pioneer LC und drei neuen Standbags, dem Ping Latitude, dem Ping Hoofer C1 und dem Ping 4 Under bietet Ping den Golfern ein großes Angebot und macht die Wahl aufgrund der schönen Designs nicht gerade einfach. Karsten Solheim Lebenslauf - Gründer der Firma Ping Karsten Solheim wurde am 15. September im Jahre 1911 in Bergen in Norwegen geboren. Sein Vater war Schuster, der mit seiner ganzen Familie in die Vereinigten Staaten emigrierte, als Karsten Solheim noch ein Kind war. Karsten Solheim entschied sich für den Beruf des Ingeneures und kam mit dem Golfsport erst im alter von 42 Jahren in Berührung, nämlich als ihn Kollegen zu einem Vierer auf den Golfplatz einluden. Dabei stellte er fest, dass er mit dem putten große Schwierigkeiten hatte. Dies nahm er als Anlass und entwarf seinen ersten eigenen Putter. Nach vielen Versuchen und auch zahlreichen Fehlschlägen hatte er dann einen Putter entwickelt, der ihm zusagte. Das alles betrieb er in seiner Garage zuhause. Die Profisieler waren zunächst sehr skeptisch was die Entwicklungen von Kartsen Solheim betraf, doch als Julius Boros das Phoenix Open Turnier der PGA Tour mit dem vom Solheim entwickelten Putter gewinnen konnte, kam der Durchbruch für Karsten Solheim und sein Produkt wurde allgemein anerkannt und bewundert. 1967 trat er bei Generel Electric, wo er bis dahin gearbeitet hatte, zurück, und gründete Kartsen Industries, welche unter dem Namen PING die von ihm entwickelten Putter und nach und nach immer mehr Golfartikel produzierte. Bald sahen auch die anderen Golfartikel-Hersteller den großen Sprung in die Zukunft, den Karsten Solheim mit seiner Firma machte, und folgten ihm nach. Mit zunehmendem Erfolg seiner Firma wurde Karsten Solheim auch immer mehr zum Wohltäter des Golfsports. Er förderte und unterstützte diesen Sport in einem Maße, wie kaum ein anderer. Auch die Damen im Golfsport hat er nicht vergessen. So sorgte er 1990 dafür, dass bei den Damen der Solheim Cup eingeführt wurde, ein Kräftemessen der europäischen Damen und der amerikanischen, dem Ryder Cup bei den Herren gleich zu setzten. Leider litt er dann an der Parkinson-Krankheit und musste 1995 sein Unternehmen an seinen Sohn übergeben. Am 16. Februar 2000 verstarb er in Phoenix in Arizona.Im Jahre 2001 wurde er in die World Golf Hall of Fame aufgenommen.
Ping Golf - von der Hinterhofwerkstatt zum weltweiten Imperium für Golfausrüstung Die einzigartige, mittlerweile fast ein halbes Jahrhundert umfassende Erfolgsgeschichte der Firma Ping Golf ist untrennbar mit einem Namen verbunden: Karsten Solheim. Karsten Solheim wurde am 15. September 1911 im norwegischen Bergen geboren, er ist als kleiner Junge mit seinen Eltern in die Vereinigten Staaten von Amerika ausgewandert. Zunächst trat Solheim beruflich in die Fußstapfen seines Vaters und erlernte das Schusterhandwerk. Doch er zeigte schon bald sehr großes Interesse an technischen Dingen, nach seiner Heirat im Jahr 1936 mit Sophie, begann er im Flugzeugbau zu arbeiten, da durch den Zweiten Weltkrieg die Bedürfnisse der Industrie verändert wurden. 1953 wechselte er dann als Ingenieur zum Unternehmen General Electric, im selben Jahr nahm er auch zum ersten Mal einen Golfschläger in die Hand und wurde sehr schnell zum enthusiastischen und ambitionierten Golfspieler. 1959 begann er in seiner Garage einen eigenen Putter zu entwickeln und eigenhändig zu bauen, da er mit den auf dem Markt erhältlichen Puttern unzufrieden war und die gewünschten Spielergebnisse nicht erzielen konnte. Dieser Putter wurde im Handumdrehen unter dem Namen Ping 1A bekannt - "Ping" nach dem Geräusch, das der Golfschläger machte, wenn er auf den Ball traf. In der Anfangszeit empfanden viele den kantigen Schläger, der eher an einen metallenen Schrubber erinnerte, als "hässlich", doch mit seiner neuartigen Gewichtsverteilung im Schlägerkopf ("heel-toe Balance" genannt) war der 1A für seine Zeit absolut revolutionär - was sich sehr schnell herumsprach, so dass schon bald eine immense Nachfrage entstand, besonders nachdem die amerikanische Zeitschrift "Sports Illustrated" einen Bericht darüber brachte. In diesem Artikel wurde Karsten Solheims Erfindung wegen des Schlaggeräusches scherzhaft als "musikalischer" Schläger gerühmt. Im Jahre 1961 zog die Familie Solheim von Redwood City (Kalifornien) nach Phoenix (Arizona) wo die Firma Ping Golf ihr endgültiges Zuhause fand. Trotz hoher Bedarfszahlen bestand Solheim darauf seine Putter auch weiterhin in Eigenregie und Handarbeit in seiner Werkstatt zu fertigen. Im Jahr 1967 gab Solheim seine Arbeit bei General Electric auf und widmete sich mit Leib und Seele der Entwicklung seiner Firma Ping Golf. Von nun an sollte über Jahrzehnte beinahe jedes Jahr ein neues Kapitel der Erfolgsgeschichte der legendären Marke Ping geschrieben werden. 1961 erfand Karsten Solheim "69", so benannt nach einer seiner Meinung nach sehr respektablen Golf-Runde, die erste Serie Eisenschläger, die nicht nur durch die bahnbrechende Gewichtsverteilung, sondern auch durch eine charakteristische Aussparung auf der Rückseite des Schlägerkopfes berühmt wurde. 1966 später folgte die Idee für einen neuen Putter. Da Karsten Solheim zu dem Zeitpunkt, als ihm der Geistesblitz durch den Kopf schoss, gerade kein Papier zur Hand hatte, skizzierte er seinen Entwurf kurzerhand auf die Innenhülle einer Schallplatte. Auf der Suche nach einem griffigen Namen für das Produkt schlug Solheims Frau Louise vor, es "Answer" zu nennen - schließlich sollte es die Antwort auf lästige Probleme beim Putten werden. "Answer" war allerdings zu lang, um auf den Putter gedruckt zu werden, aber die Zeit drängte, niemandem fiel ein besserer Name ein und so wurde der Name schließlich wiederum auf Anraten von Louise um das "w" auf "Anser" gekürzt. Der "Anser" sollte zu einem Meilenstein in der Geschichte der Ping Golfausrüstung werden und revolutionierte das Putten von Grund auf. Der tiefe Gewichtsschwerpunkt und die neuartige Aussparung auf der Rückseite machten ihn schnell zum Lieblings-Putter für Profis wie Hobbyspieler gleichermaßen und ließen ihn zum gewinnträchtigsten Putter aller Zeiten (mehr als 500 Turnier-Siege) avancieren. Im Jahr 1966 wurde Solheims Unternehmen allerdings auch mit einem großen Problem konfrontiert, das von unerwarteter Seite auftrat. Die Golforganisation USGA, zuständig für Regelwerk und Ausrüstungsrichtlinien, verbannte alle Ping Golfschläger außer dem Anser von der Liste der Golfschläger, die für den Turnier- und Handicap-Golfsport zugelassen waren. Dies erfolgte aufgrund der Tatsache, dass Ping Golfschläger unterhalb des Griffes eine besondere Wölbung im Schaft aufwiesen, die dem Spieler, der USGA zufolge, einen unzulässigen Vorteil bei Putting-Schlägen verschaffte. Im Jahr 1967, nachdem er seinen Posten bei General Electric aufgegeben hatte, gründete Solheim die Firma KMC (Karsten Manufacturing Company) in ein Fabrikgebäude, die Produktion im Hinterhof wurde eingestellt. Am 21. März 1967 wurde das Patent für den Ping Anser Putter erteilt. Mit diesem Ping Anser Putter wurde 1969 das Masters-Turnier gewonnen, der erste große Sieg in der Geschichte der Ping Schläger. Das K1 Eisenschläger-Set aus rostfreiem Stahl bildete eine weitere große Neuerung in den 60er Jahren. In den 70ern verstand es Karsten Solheim wie kein anderer die technischen Neuerungen seiner Zeit für die Entwicklung seiner Erzeugnisse zu nutzen, so etwa die Techniken der Form-Metallgießerei und der Wärmebehandlung von Metall, Solheim erwarb sogar Anteile an bestimmten Gießereien und Spezialfirmen um die dauerhafte Basis seiner Produktion und einen gleich bleibenden Qualitätsstandard zu sichern. Im Jahr 1970 bereisten Karsten Solheim und seine Frau Louise die Welt, um den Namen Ping Golf weltweit bekannt zu machen. Auf dieser werbewirksamen Reise erlitt Karsten Solheim bei einem Autounfall einen tiefen Schnitt am Kinn. Er ließ sich kurz darauf ein Ziegenbärtchen wachsen, um die Narbe dadurch zu verdecken. Das Ziegenbärtchen wurde ab sofort zu seinem äußerlichen Markenzeichen. Die Holzschläger-Serie "Karsten 1", aus laminiertem Ahornholz und mit breitem Schlägerkopf, wurde ebenso im Jahr 1970 auf den Markt gebracht. Ping Custom Fitting 1972 wurde das Ping Color Coding System etabliert, das es Golf-Kunden ermöglichte, sich die Ping Eisen genau nach ihren individuellen Bedürfnissen kalibrieren zu lassen. Jeder Golfschläger wird seither mit einem farbigen Punkt markiert, der über Kalibrierung und Auftreffwinkel entscheidet und auf den ersten Blick Auskunft gibt. Ein Jahr später wurde das Patent für den "Loft and Lie Gauge" erteilt, das exklusiv auf kalibrierte Eisenschläger angewandt wird. 1975 schaffte Solheims Firma Ping Golf schließlich den Sprung nach Europa: Karsten U.K. Ltd. wurde gegründet und übernahm von nun an den Vertrieb der Ping-Produkte für den gesamten europäischen Markt. 1976 wurde der so genannte Ping Man gebaut, ein mechanischer Golfer, der mit seinem rotierenden Schulter-Kugelgelenk und dem nach allen Seiten beweglichen Handgelenk jede Bewegung eines menschlichen Spielers ausführen und nachvollziehen konnte. Ab 1979 waren Ping Schläger sowohl bei den US Open als auch bei den British Open führend und blieben es über mehr als 20 Jahre hinweg. Im gleichen Jahr gewann die LPGA Profispielerin Jerilyn Britz die US Women's Open unter Einsatz der PING Eye Eisenschläger, die erst kurz zuvor auf dem Markt eingeführt worden waren und durch ihre "Augenform" für besondere Schlagsicherheit und Genauigkeit sorgten.1982: Verbesserungen des Eye-Eisens führten zur Entwicklung des Eye2, der zum meistverkauften Eisenschläger in der Geschichte des Golfsports wurde. Für seine Herstellung wird Beryllium-Kupfer verwendet, was ihm ein unvergleichliches Grip-Gefühl und eine höchst elegante Erscheinung verleiht, auf die von nun an viele Golfsportler nicht mehr verzichten mögen (1989 sollte schließlich Golfprofi Mark Calcavecchia die British Open gewinnen - sein Finalschlag, mit einem Eye2 ausgeführt, wurde von der Zeitschrift "Golf Magazine" zum "Shot of the Year" - "Schlag des Jahres" - ernannt). 1984 entwickelte Solheim den L-Wedge, um den Kunden mehr Auswahlmöglichkeiten für das Kurzspiel zu bieten.
Im selben Jahr kam auch der Ping Lightweight Carry Bag auf den Markt, eine Schlägertragetasche, die schon bald zu einer der beliebtesten Golftaschen wurde, besonders bei US-amerikanischen College- und Junior-Golfern (1989 wurde dann der Bag Stand - eine Golftasche mit aufklappbarem, dreibeinigem Ständer - als Alternative zur Lightweight Tragetasche entwickelt). Zwei Jahre später feierten Karsten und Louise Solheim ihre Goldene Hochzeit, 1988 dann verlieh der damals amtierende US-Präsident Ronald Karsten Solheim im Weißen Haus den E-Award (für Export Excellence). Ebenfalls im Jahr 1988 gewannen Ping Putter alle Grand Slam Turniere und sind damit bis heute die einzigen Putter, denen der Sieg bei allen 4 weltweit größten und wichtigsten Turniere gelungen ist.
1991 fand erstmals der Solheim Cup statt. Das zweijährlich ausgetragene Turnier bringt, ganz im Stil des Ryder Cup, die besten Profispielerinnen der Vereinigten Staaten und Europas zusammen. Das allererste Turnier gewann die US-Mannschaft. Die Solheims erfuhren zu allen Zeiten breite Anerkennung: 1992 verlieh die Arizona State University sowohl Karsten Solheim als auch seiner Frau die Ehrendoktorwürde, zwei Jahre später kürte die National Golf Foundation die Solheims zur "Golf Family of the Year".
1995 wurde der Ping Hoofer Carry Bag entwickelt, dessen hufeisenförmige Unterseite nicht nur den Entwickler zur Namensgebung inspiriert hatte, sondern durch seine Standfestigkeit auch für leichteres Entnehmen und Hineinschieben der Schläger sorgte und es lohnte sich es zur Ping Golfausrüstung zu ergänzen. Das Jahr 1995 wurde, was die Führung des Unternehmens Ping Golf betrifft, zum Wendepunkt. Solheims jüngster Sohn John, der schon seit seinem vierzehnten Lebensjahr bei der Hinterhofproduktion seines Vaters mitgeholfen hatte, wurde nun zum neuen Präsidenten der KMC ernannt. Er blieb zwar stets der Firmenphilosophie seines Vaters treu, führte aber auch einen neuen Führungsstil und unkonventionelle Methoden zur Verbreitung und Vermarktung der Ping Golfausrüstung und Ping Produkte ein. Zum Beispiel lud er besonders wichtige Kunden zu Werksbesichtigungen und mehrtägigenen Seminaren ein und bot ihnen damit einen einzigartigen Einblick in die Produktion der Ping Erzeugnisse. 1996 kamen die Ping ISI Eisenschläger auf den Markt, für deren Herstellung der bisher üblichen Metalllegierung Nickel beigemengt wird und die über eine patentiert geschwungene, unverwechselbare Form verfügen. Im gleichen Jahr wurde dem Firmengründer Karsten Solheim der Ernie Sabayrac Award für lebenslange Verdienste um den Golfsport verliehen. Auch die technischen Neuerungen rissen nicht ab: 1997 wurden die Schäfte aller Stahlschläger mit einem neuartigen "Innenleben" versehen - dem Cushin Selective Filtering Insert, das die Vibrationen beim Aufprall des Schlägers gegen den Ball mindern soll. Im gleichen Jahr wurde auch das Isopur Inset für alle Ping Putter entwickelt. 1998 wurde der TiSI Treiber herausgebracht, der noch im selben Jahr durch den Sieg bei den US Amateur-Meisterschaften sowohl der Damen als auch der Herren geedelt wurde. 1999 (das Jahr, in dem auch das 40-jährige Firmenjubiläum gebührend gefeiert wurde) kam das Ping i3 Eisen auf den Markt, und Jeff Maggerts Sandschläger, mit dem er beim World Match Play Championship einen legendären Schlag beim 37. Loch ausführte, wurde in der World Golf Hall of Fame ausgestellt.
2000 schrieb Ping Golf wieder Geschichte - sie war die erste Firma für Golfausrüstung, die die ISO-9000 Zertifizierung erteilt bekam, eine weltweite Garantie für höchsten Qualitätsstandard.
Karsten Solheims Tod im gleichen Jahr sorgte für große Bestürzung - und setzte einer einzigartigen, vier Jahrzehnte umspannenden Karriere im Dienste des Golfsports ein tragisches Ende. Seine Biographie mit dem Titel "Karsten's Way" erschien 2000 und porträtierte sowohl seinen Lebensweg als auch seine religiöse und berufliche Lebensauffassung. Weltweit zollten ihm die Menschen Anerkennung, und sein Namen und seine Lebensgeschichte fanden Eingang in die World Golf Hall of Fame.
2001 wurde John K. Solheim, ältester Sohn aus der Ehe mit Rhonda, zum Vizepräsidenten von Ping Golf ernannt. Auch in den ersten Jahren des neuen Millenniums kamen unvermindert und beinahe jährlich revolutionäre Produkte auf den Markt, so zum Beispiel im Februar 2004 der Ping Craz-E Putter, der mit seinem einzigartigen Design sehr schnell zum meistverkauften Putter-Modell in den Vereinigten Staaten avancierte. Ebenfalls im Jahr 2004 gründete Ping zwei voll ausgebaute Fitting Center in ihren Filialen in Kanada bzw. Großbritannien, die seither jedem Golfer, egal ob Profi oder Hobbyspieler, offen stehen. Darüber hinaus sind US-weit Ping Fitting Vans unterwegs, die damit allen Golfern Amerikas die Vorzüge des Fittings nahebringen. Heute ist Ping Golf eine der führenden, überragenden, weltweit agierenden Marken in Sachen Golfausrüstung und verfügt über eine unfassbar breite, beinahe unüberschaubare Produktpalette, die sie über alle gängigen modernen Vertriebswerke an die Golfer-Zielgruppe verkauft. Ob Holz oder Eisen, Treiber, Putter, Wedges oder Hybrid-Schläger (eine Mischung aus Eisen- und Holzschlägern, die die Länge eines Holzes und die Genauigkeit eines Eisens in sich vereinen und weltweit immer beliebter werden) - das Angebot von Ping ist im Hinblick auf Form und Material geradezu unerschöpflich. Die Schläger werden auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kundschaft abgestimmt, es gibt etwa Männer- Frauen und speziell auf Kinder und ihre Fähigkeiten abzielende Schläger. Darüber hinaus vertreibt Ping eine große Auswahl an artverwandten Erzeugnissen, zum Beispiel Golftaschen, zum Tragen, mit Ständer oder mit Rädern, sowie weitere Ping Golfausrüstung und Zubehör, etwa Golf Caps (mit und ohne Hinterkopfteil, in allen Farben und Formen), Handschuhen aus Leder oder Kunstfaser und Sonnenschirmen für den meist stundenlangen Aufenthalt auf sonnenbeschienenen Plätzen. Neben den verkaufsfertigen Produkten bietet Ping seinen Kunden (beziehungsweise meist den Profis unter ihnen) schon seit den frühen 60er Jahren den besonderen Service an, sich Schläger und Ausrüstung auf ihre ganz speziellen Bedürfnisse individuell "zuschneidern" zu lassen.
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