GOLF NEWS

   28. Juli 2010     Top-Spieler auf der Grünen Insel

Die Vorfreude steigt...Morgen startet die 3 Irish Open im Killarney Golf & Fishing Club. Dieses Event ist für nationale und internationale Golfprofessionals immer wieder ein Highlight während des Golfjahres. Es scheint so, als wollen die Iren mit aller Kraft versuchen, die Sieges-Trophäe in der Heimat zu halten. Die Aussichten sehen auch relativ gut aus, denn die grüne Insel wartet mit einer ganzen Armada an irischen Top-Spielern auf. Die 3 Irish Open bedeutet den heimischen Golfprofis sehr viel, für Padraig Harrington kommt das Turnier einem Major gleich. Harrington, der bereits 2007 die erste Stufe des Siegertreppchens erklimmen konnte, wurde damals als Held gefeiert. Und als der junge Nachwuchsspieler Shane Lowry in der letzten Saison triumphierte, war die irische Golfwelt aus dem Häuschen. Natürlich sind die beiden auch am kommenden Wochenende mit dabei. Auch viele Jungprofis, die mit einer guten Platzierung glänzen und auf sich aufmerksam machen wollen, stehen auf der Startliste. Aber auch die internationale Konkurrenz hat einiges zu bieten. Der Nordire Graeme McDowell ist derzeit optimal in Form und auch sein Landsmann Rory McIlroy befindet sich im Aufwind. Der Engländer Justin Rose konnte in den vergangenen Wochen mit zwei Siegen beim Memorial und dem AT&T National eine große Portion Selbstbewusstsein tanken. Aus deutscher Sicht wird Marcel Siem an den Start gehen. Er hat sich zum Ziel gesetzt, an die guten Leistungen in den letzten Wochen anzuknüpfen und noch weiter nach vorne zu kommen.

 Sängerin Amy Winehouse übt sich im GolfDie Sängerin und Skandal-Nudel Amy Winehouse will laut einer britischen Boulevard-Zeitung mit dem Golfen beginnen. Winehouse, die in den letzten Monaten mehr durch Drogen- und Alkoholexcesse, vermasselten Auftritten und gescheiterten Beziehungen als durch ihre Musik von sich Reden machte, wurde zuletzt auf dem Golfplatz gesehen. Laut eines Bekannten spielte sie eine 9-Loch-Runde und fand sofort gefallen daran. Zudem hat sie nach seiner Aussage viel Talent und einen natürlichen Schwung. Ob Winehouse nun ihre Gesangskarriere an den Nagel hängt und in den Profi-Golfsport wechselt, bleibt abzuwarten...

 

   27. Juli 2010     Ladies European Tour

Anja Monke rutscht abDie Gewinnerin der Evian Masters am vergangenen Wochenende heißt Jiyai Shin. Am Finaltag des erstklassig besetzten Turniers in Evian-les-Bains konnte die 22-jährige Südkoreanerin die Konkurrenz abhängen und die Trophäe zusammen mit einem Preisgeld in Höhe von € 375.000 in Empfang nehmen. Die stärkste Konkurrentin war die US-Amerikanerin Morgan Pressel, die am Schlussloch von Shin durch einen Birdie abgehängt wurde. Shin kam insgesamt auf 14 unter Par bei 274 Schlägen. Ebenfalls auf Platz zwei landeten neben Pressel noch die Landsfrau der Gewinnerin Na Yeon Choi aus Südkorea und Alexis Thompson aus der USA.

Anja Monke spielte am Schlusstag der Evian Masters ihre schwächste Runde mit einer 74 und musste 14 Plätze nach hinten einbüsen. Letztendlich landete sie auf dem 24. Rang. Trotz allem spielte die deutsche Profi-Golferin ein klasse Turnier, das Sie mit vier unter Par abschloss und dafür € 25.167 Preisgeld kassierte.

Die zweite deutsche Starterin Sandra Gal muss sich mit einem geteilten 71. Platz zufrieden geben. Die Düsseldorferin, die eigentlich auf der LPGA Tour spielt, erzielte Ergebnisse von 78, 69, 75 und 72 mit insgesamt fünf über Par.

 Challenge TourDen Titel der English Challenge in Essex konnte sich der Australier Daniel Gaunt mit einer sehr überzeugenden Leistung sichern. Gaunt erhält dafür ein Preisgeld in Höhe von € 24.000. Der australische Golfprofi beendete das Turnier mit einem Gesamtergebnis von 271 Schlägen mit Runden von 64, 69, 70 und 68. Seine Verfolger Craig Lee aus Schottland und der englische Amateur Tommy Fleetwood, die mit 16 unter Par den zweiten Rang teilen, mussten sich mit einem Zähler Rückstand geschlagen geben. Der Führende nach 54 Löchern, der Däne Thorbjorn Olesen, spielte eine schwache Schlussrunde mit 74 und fiel auf den vierten Rang zurück. Der beste deutsche Starter ist Bernd Ritthammer, der das Turnier mit dem 30. Platz abschloss. Er nimmt ein Preisgeld in Höhe von 1.200 Euro von der Insel mit nach Hause. Nicolas Meitinger landete auf einem geteilten 64. Platz, während Sebastian Buhl am Halbzeitcut scheiterte.

 

   26. Juli 2010     Langer ist Major-Champion!

Das Warten hat sich ausgezahltEndlich hat das Warten ein Ende - Bernhard Langer gehört nun auch zu den Major-Champions bei den Golfsenioren. In einem knappen Rennen mit Corey Pavin konnte er im schottischen Carnoustie die Senior Open Championship mit einem Punkt Vorsprung für sich entscheiden. Das Duell zwischen dem 52-jährigen Anhausener und dem amerikanischen Ryder Cup-Kapitän Corey Pavin auf der Schlussrunde war an Spannung kaum zu überbieten. Doch Langer konnte das Turnier mit einer 72er Runde mit drei Bogeys und zwei Birdies für sich entscheiden. Erleichtert gab sich Langer nach dem Spiel, denn er hat Lange auf einen Titel dieser Größenordung warten müssen. Gegenüber seines Kontrahenten sparte der deutsche Golfprofi nicht an Lob. Pavin hat ein fantastisches Spiel gemacht und lies nicht von Langer ab. Nach der elften Bahn konnte er bereits zwei Schläge gutmachen und so kam es zu einem tollen Finale. Auf der vierzehn punkteten beide jeweils mit einem Birdie, doch Pavin musste auf der fünfzehn sein zweites Bogey notieren. Den erneuten Vorsprung von zwei Zählern konnte Langer bis zur 18 aufrecht halten. Langer zeigte während des gesamten Turniers tolles Golf und spielte Runden von 67, 71, 69 und 72 Schlägen. Lediglich am Finaltag blieb er über Par. Grundlegen für seinen Sieg war sein hervorragendes kurzes Spiel, insgesamt konnte er sich aus 24 von 30 schwierigen Situationen mit einem Chip-Putt retten. Auf dem geteilten dritten Platz belegen Peter Senior aus Australien zusammen mit den US-Amerikanern Fred Funk, Jay Don Blake und Russ Cochran.

 Johnson siegt in SchwedenVor heimischen Publikum feiert Richard Johnson seinen Sieg bei der Nordea Scandinavian Masters. Am entscheidenden Schlussloch lochte der Schwede den Birdie-Putt und triumphiert damit sehr knapp vor Rafa Echenique. Johnson gilt als absoluter Überraschungssieger bei diesem Turnier. Vor seinem Titelgewinn lag er auf Position 329 der Weltrangliste. Bisher konnte er zwei größere Turniere für sich entscheiden, 2002 siegte er in Sydney bei der ANZ Championship und 2008 gewann er die US Bank Championship in Milwaukee. Der Sieg beim Nordea Scandinavian Masters ist für den Schweden ein fantastisches Erfolgserlebnis. Dabei sah es gegen Ende der Finalrunde aus, als ob es zu einem Stechen zwischen Johnson und dem Argentinier Rafa Echenique kommen würde. Echenique hatte das Turnier bereits mit 10 unter Par beendet. Johnson konnte seinen letzten Putt aus rund 10 Metern Enfernung zum Birdie verwandeln und sich selbst zum zweiten schwedischen Sieger des Scandinavian Masters küren. Der Top-Favorit Louis Oosthuizen konnte die hohen Erwartungen nicht standhalten und teilt sich zusammen mit Brett Rumford und Mark Brown den vierten Rang.

 

   25. Juli 2010     Dean Wilson führt das Feld an

Trotz Regen konstante Ergebnisse von WilsonAm dritten Tag der RBC Canadian Open zeigt der Amerikaner Dean Wilson mit seiner dritten 65er Runde in Folge erneut eine konstant gute Leistung und geht mit 15 unter Par und vier Zählern Vorsprung auf seine Verfolger in den Finaltag. Dicht gefolgt von Carl Pettersson, Tim Clark und Bob Estes. Dankbar darf Wilson vorallem den Verantwortlichen des Turniers sein, die ihm eine Sponsoreneinladung zukommen ließen, denn dies war für den 40-Jährigen die einzige Möglichkeit auf die Startliste der RBC Canadian Open zu kommen. Die bisherige Saison verlief alles andere als zufriedenstellend für den Routinier, der bis auf den 522. Platz der Weltrangliste abgerutscht ist. Ein Sieg in Toronto würde seinen zweiten Erfolg auf der US PGA Tour bedeuten und sicherlich ist nicht nur das Preisgeld in Höhe von 918.000 Dollar ein Anreiz, sondern auch die Spielberechtigung, die er erhalten würde. Seine konstanten Leistungen lassen hoffen, erneut benötigte Dean Wilson wie bei den ersten beiden Runden nur 26 Putts. Für ein rießen Aufsehen sorgte jedoch auch der Schwede Carl Pettersson, der mit einer 60 (-10) einen Satz von Rang 68 auf zwei machte. Auch Tim Clark und Bob Estes liegen auf Platz zwei und haben noch gute Chancen um in das Geschehen einzugreifen. Brent Delahoussaye, der am ersten Tag das Feld anführte, rutschte mit 69 und 76 Schlägen auf den 56. Rang ab.

Langer eilt davonMit großen Schritten geht Bernhard Langer seinem ersten Major Titel auf der Champions Tour entgegen. Am Moving Day konnte er sich im schottischen Carnoustie klar gegen das übrige Teilnehmerfeld durchsetzen. Mit einem Ergebnis von 69 und insgesamt 207 Schlägen (-6) startet der 52-Jährige in den Finaltag mit drei Zählern Vorsprung vor den Zweitplatzierten Corey Pavin. Nur ein einziges Bogey musste Langer zu seinen drei Birdies auf der Scorekarte notieren und erspielte sich damit ein sehr gutes Resultat auf dem schwierigen Links-Kurs an der schottischen Küste. Seine Statistik zeigt elf von fünfzehn getroffene Fairways, elf getroffene Grüns, sowie sechs Up-and-downs. Wenn Bernhard diese Leistung auch am Sonntag auf der Finalrunde zeigen kann, sollte seinem ersten Major Titel bei den Ü50-Golfern nichts mehr im Wege stehen.

 

   24. Juli 2010     Wechsel an der Spitze in Kanada

Favoriten müssen sich geschlagen gebenAm Leaderboard der RBC Canadian Open hat sich etwas getan, der Südafrikaner Tim Clark und US-Amerikaner Dean Wilson haben zusammen die Spitze erklommen und führen mit zehn unter Par das Teilnehmerfeld an. Tim Clark spielte mit einer 64 die drittbeste Runde des Tages, hinter der 62 von Kevin Sutherland. Der Südafrikaner, der zuletzt die Players Championship für sich entscheiden konnte, hat das Rätsel des engen St. George´s Golf & Country Club mit Par 70 geknackt. Der Schlüssel hierzu sind die Fairways, und diese hat Clark fantastisch getroffen. Laut den Statistiken traf er 92 Prozent der Fairways und benötigte wie bereits bei der ersten Runde 28 Putts. Er schloss die Runde mit sechs Birdies ab und erlaubte sich keinen Bogey. Auch der Führende des ersten Tages, Brent Delahoussaye liegt zusammen mit Steve Wheatcroft in Lauerstellung. Generell ist das Feld hinter den beiden Erstplatzierten sehr dicht gedrängt, den dritten Rang teilen sich momentan J.J. Henry, Rob Grube, Hunter Mahan und Brock Mackenzie mit jeweils zwei Zählern Rückstand auf die Führenden. Luke Donald und Camilo Villegas konnten sich ebenfalls weiter nach vorne spielen und sich einigermaßen gute Ausgangspositionen fürs Wochenende schaffen. Der Favorit Paul Casey musste sich allerdings geschlagen geben, er verpasste mit Ergebnissen von 68 und 73 den Halbzeitcut. Auch die anderen namenhaften Teilnehmer um Fred Couples, Sean O´Hair, Brandt Snedeker und Mike Weir schafften den Sprung ins Wochenende nicht. Bitter ist das Ausscheiden auch für Alex Cejka, der zwar eine solide 69 spielte, aber um zwei Zähler den Cut ebenfalls verpasste.

 Choi übernimmt Führung in StockholmDer Koreaner K.J. Choi übernimmt nach 68er und 67er Runden die alleinige Führung bei der Nordea Scandinavian Masters mit neun unter Par. Sein Verfolger ist der Major Sieger Louis Oosthuizen mit zwei Zählern Rückstand. Oosthuizens Ehrgeiz ist groß - sollte er direkt im Anschluss an das Major der letzten Woche einen Titel holen, wäre er der erste Spieler, dem dies gelingt. Doch der Mann aus Korea hat da sicher etwas dagegen. Choi startete hervorragend mit einem Eagle und drei Birdies, leider zeigte er deutliche Schwächen beim Putten. Aus drei Meter Entfernung verpatzte er einen weiteren Birdie und kassierte sogar einen Drei-Putt. Dennoch konnte er sich vor Oosthuizen platzieren. Ebenfalls in den Top Ten konnten sich Edoardo Molinari aus Italien, der US-Amerikaner Dustin Johnson und Peter Hanson aus Schweden festsetzen. Rickie Fowler, der hochgelobte Jung-Star aus Amerika verpasste trotz angeblich hoher Antrittsgage mit +5 sehr deutlich den Cut. Auch Stephan Gross schaffte den Sprung ins Wochenende leider nicht. Mit sieben Bogeys und zwei Doppel-Bogeys war seine Leistung sehr unkonstant und so bleibt das Finale ohne deutsche Beteiligung.

 

   23. Juli 2010     Delahoussaye führt in Toronto

Keine großen Namen in KanadaEs scheint ein Turnier der "No-Names" zu werden - bei der RBC Canadian Open regieren eher unbekannte Spieler die oberen Ränge des Leaderboards. Die aktuelle Führung hat der Amerikaner Brent Delahoussaye inne mit einer 62 und zwei Schlägen Vorsprung auf Vance Veazey und Brock Mackenzie. Die wenige bekannten Spieler, die in Kanada an den Start gingen, liegen nur im Mittelfeld. Gerade einmal drei Cuts konnte Delahoussaye in dieser Saison bislange bestehen, auch seine Landsleute, die Zweitplatzierten Vance Veazey und Brock Mackenzie gehören nicht zu den bekannten Namen des Golfsports und versuchen, in Abwesenheit der Stars gute Platzierungen zu ergattern. Die wenigen Favoriten des Turniers sind jedoch in Lauerstellung, Paul Casey und Luke Donald starten nach soliden Runden von 68 und 69 von den Positionen 37 und 51 in den zweiten Tag des Turniers. Camilo Villegas aus Kolumbien liegt mit Casey gleichauf und John Daly erzielt mit einer 69er Runde ebenfalls ein ordentliches Ergebnis. Der einzige deutsche Starter Alex Cejka kam nur auf eine 72 und liegt derzeit auf einem geteilten 119. Rang. Cejka, der mit einem fünften Platz von der Vorwoche selbstbewusst nach Toronto gereist ist, muss nun am zweiten Tag mehr Leistung bringen um den Halbzeitcut noch zu schaffen.

 Guter Start für Bernhard LangerBernhard Langer kann mit seinem Auftakt bei der Senior Open Championship im schottischen Carnoustie sehr zufrieden sein. Nach einer 67er Runde und vier unter Par führt der deutsche Golfprofi zusammen mit dem US-Amerikaner Jay Don Blake und Carl Mason aus England das Leaderboard an. Somit rückt er seinem Ziel, seinen ersten Major Titel auf der Champions Tour zu holen, ein gutes Stück näher. Die erste Hälte der Auftaktrunde war einfach fabelhaft. Mit nur 32 Schlägen und vier Birdies ging Langer auf die zweiten Neun. Es folgten ein weiterer Birdie auf der 14 und ein Bogey auf der 432 Meter langen 15. Auch seine Statistik kann sich sehen lassen - er traf 10 von 15 Fairways, 13 Grüns uns brauchte 27 Putts. Sollte Langer diese Leistung bis zum Sonntag durchhalten können, steht seinem ersten Senioren-Major-Titel nichts mehr im Wege.

 

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