GOLF NEWS

   05. März 2010     Hugo Boss will sich im Golfsport etablieren

Das Modeunternehmen Hugo Boss hat Gefallen am Golfsport gefunden

In der kommenden Saison 2010 will das internationale Modelabel Hugo Boss sich noch mehr im Golfsport etablieren und seinen Markenauftritt weiter ausbauen. Bereits in der letzten Saison wurden die beiden Profigolfer Oliver Wilson aus England und der Spanier Pablo Larrazábal von Boss gesponsort. Die Verträge dieser Partnerschaften wurden vorerst verlängert und zusätzlich konnte das Unternehmen weitere internationale Top-Spieler für sich gewinnen. Zu diesen neuen Werbepartnern zählen unter anderen die US-Amerikaner Nick Watney und Ben Crane, sowie Alexandre Rocha aus Brasilien und der schwedische Shooting-Star Alexander Norén. Die Wahl der Golfprofis wurde von Hugo Boss sehr strategisch vorgenommen. So konnte der aus Kalifornien stammende Nick Watney in der letzten Saison einige Top-Ten-Platzierungen sowie den Sieg beim Buick Invitational in San Diego verbuchen und hat sich auf den 32. Platz der Weltrangliste vorgearbeitet. Und durch Ben Crane, der bereits im Januar sein erstes Turnier in dieser Saison gewonnen hat, kann das Modelabel seine Präsenz im US-Profigolf weiter ausbauen. Den europäischen Golfmarkt vertritt der 27-jährige Alexander Norén, der sich in der letzten Saison bis and die Weltspitze gekämpft hat. Mithilfe von Alexandre Rocha, der aus Sao Paolo stammt, will Boss seinen Bekanntheitsgrad in Südamerika weiter ausbauen. Auch Rocha gehört bereits zur Golf-Elite. Die gesponserten Golfer werden alle mit der Golflinie Boss Green ausgestattet. So ist Hugo Boss auf den wichtigsten Plätzen und Turnieren vertreten. Mit einem Sponsoring von drei etablierten Turnieren rund um den Globus rundet Boss sein Engagement im Golfsport ab.

 

Alex Cejka landet bei Honda Classic in Florida auf dem 9. Rang

Alex Cejka belegt bei der Honda Classic mit einer soliden 68 Runde den 9. Rang. Der Abstand zum führenden Duo Green und Connell beträgt nur drei Zähler.

Auf dem PGA National in Florida, wo das Turnier ausgetragen wird, startete der Deutsche seine Karriere auf der US-Tour. Aus diesem Grund bezeichnet Cejka diesen Platz auch ab und zu als seinen Heimatplatz. Dass er sich auf diesem Course absolut zu Hause und wohl fühlt, verdeutlichte er mit seinem Ergebnis. Denn nach einer beeindruckenden 68er Runde mit drei Bogeys und fünf Birdies belegte er Rang 9 mit nur drei Zählern Rückstand auf die Spitze.

Cejka kann mit diesem Ergebnis zufrieden sein, doch sein Ergeiz spornt ihn weiter an. Denn beim nächsten Mal möchte er selber ganz weit vorne mit dabei sein. Die Spitze halten der US-Amerikaner Michael Connell und Nathan Green aus Newcastle, die beide auf eine hervorragende, fehlerfreie 65er Runde kamen.

 

 

   04. März 2010     Der lange Weg zum Leistungssport

Golf-Bundestrainer spricht über Golf als Leistungssport

Der Traum vieler Jungs ist es, als Weltklasse-Fußballer Karriere zu machen und mit Ballack, Ronaldo und Zidane in einem Atemzug genannt zu werden. Doch für immer mehr Jungendliche wird auch Golf als Leistungssport interessanter. Auch hier gibt es große Namen und der Verdienst als Profigolfer kann sich durchaus sehen lassen. Doch der Weg dahin ist extrem lang und anstrengend. Dieser Ansicht ist auch Markus Neumann, Golf-Bundestrainer der Damen-Nationalmannschaft, der beim ersten Jugend-Golfsport-Forum in Sinsheim zu Gast war. Seine Empfehlung für Jugendliche, die im Golfsport hoch hinaus wollen: Trainieren, trainieren, trainieren! Jährlich tausend Trainingsstunden sollten diese Kinder und Jugendliche absolvieren und zwar am besten täglich. Das ist natürlich ein Punkt, der nicht ganz einfach umzusetzten ist, schließlich hat nicht jeder golfbegeisterte Jugendliche einen Übungsplatz vor der eigenen Haustüre. Wenn die Eltern nicht gewillt sind, den Sprössling täglich zum Golfplatz zu chauffieren, wird es schwierig Leistungsniveau zu erreichen.

Der Großteil der anwesenden Besucher des Forums waren Trainer, Jugendwarte und Manager von Golfclubs, dessen Interesse sich besonders auf die Jugendförderung bezog und auf die Frage, wie der Nachwuchs am besten und effektivsten gefördert werden kann. Laut Neumann ist eine wichtige Grundvoraussetzung, dass die Kinder und Jugendlichen bis zum 12. Lebensjahr in den Golfsport einsteigen. Denn etwa 10-15 Jahre muss man an sich arbeiten, um Leistungsniveau zu erreichen. Aus diesem Grund ist eine frühzeitige Förderung von großer Bedeutung. Alles in allem kann der Golfsport zufrieden sein, denn die Zahl der golfenden Jugend nimmt stetig zu und der Mädchenanteil liegt bei 30%. Als Ziel wir die 40%-Marke angestrebt. Grundsätzlich verhält es sich beim Golfsport ebenso wie bei anderen Sportarten: Talente sollten früh erkannt und gefördert werden, doch in erster Linie sollen sowohl Kinder als auch Jugendliche Spaß am Sport haben.

 

Amateur wird Profi

Der 16-jährige Matteo Manassero hat sich einen Traum erfüllt, denn er hat den Sprung in den Leistungsbereich geschafft. Nach den US Masters wird er in das Profilager wechseln. Vorher stellt er allerdings noch einen neuen und beeindruckenden Rekord auf, denn der aus Verona stammende Manassero wird mit 16 Jahren der jüngste Golfer sein, der beim Masters in Augusta an den Start geht.

Matteo Manassero ist der amtierende British Amateur Champion, weshalb er bei der Open in Turnberry antreten durfte. Als bester Amateur im Feld gewann er mit Rang 12 die Silbermedaille und lies die Konkurrenz hinter sich.

Für diese herausragende Leistung erhielt er sowohl von den Profis als auch von den Experten des Golfsports Beifall. Auch die weitere Karriere von Matteo Manassero im Golfsport darf man gespannt sein, denn seine bisherigen Leistungen lassen auf Großes hoffen.

 

 

   03. März 2010     US Amerikaner gewinnt seinen zweiten Titel

Hunter Mahan lässt Konkurrenz knapp hinter sich

Der US Amerikaner Hunter Mahan gewann nach einem starken Schlussspurt die Phoenix Open in Arizona und holte sich somit seinen zweiten Titel seit 2007 auf der US-PGA-Tour.

Mahan ging am Sonntag mit vier Schlägen Rückstand auf den Führenden Brandt Snedeker auf die finale Runde. Doch diese war entscheidend. Mit einem Eagle (zwei Schläge unter Par) und zwei Birdies an den letzten vier Löchern setzte sich der Kalifornier mit 268 Schlägen an die Spitze vor Rickie Fowler, der nur mit einem Schlag Unterschied Rang 2 belegte. Mahan erhielt ein Preisgeld in der Höhe von 1,05 Millionen Dollar. Der Titelverteidiger aus dem Vorjahr Y.E. Yang aus Südkorea lag bis zum 16. Grün alleine in Führung. doch nach einem Schlag in das Wasser am vorletzten Loch landete der vorjährige US PGA Championship Sieger auf dem dritten Rang.

Die deutschen Starter Martin Kaymer und Alex Cejka scheiterten bei diesem Turnier bereits am Cut.

 

Steht Woods Rückkehr näher als bisher gedacht?

Nach einem offiziellen Statement von Tiger Woods zu den Erlebnissen in der jüngsten Vergangenheit vor einigen Tagen war klar, dass mit seiner Rückkehr in den Golfsport momentan noch nicht zu rechnen ist. Er hat lediglich bekannt gegeben, dass er wieder Golfen wird, der Zeitpunkt liegt allerdings noch in weiter Ferne und steht noch nicht fest. Erst wolle Woods seine Familienangelegenheiten klären und sich in Therapie begeben. Doch nun scheint sich das Blatt zu wenden. Nach neuesten Berichten ist Woods nach einer Familien-Therapie momentan wieder zu Hause und hat bereits auf seinem Grundstück einige Bälle geschlagen. Das Comeback in den Profisport scheint immer näher zu rücken. Laut dem amerikanischen Nachrichtendienst CNN bereitet sich Tiger Woods bereits ernsthaft und diszipliniert auf seine Rückkehr vor.

 

 

   01. März 2010     Erfolgreicher Einstand für Golftage

Golftage werden fester Bestandteil der bayerischen Golfszene

 Am letzten Wochenende im Februar war München fest in der Hand der Golfer. Denn erstmals fanden die Golftage im M.O.C statt. Sowohl für Aussteller als auch für die Besucher wurde diese Messe zu einem tollen Event. Trotz der frühlingshaften Temperaturen und dem sonnigen Samstag, fanden ca. 6.100 Golfer und Golfinteressierte den Weg ins M.O.C. Laut des Veranstalters war die Stimmung über die ganzen Tage in der Halle hervorragend, und das Feedback von Austellern sowie Besuchern war ausnahmslos positiv. Der Hersteller freut sich über diese beeindruckende Resonanz, die ihm Hoffnung in der anhaltenden Krisendiskussion gibt. Denn es ist nicht besonders üblich, dass bei einer Erstveranstaltung dieser Art so ein gutes Ergebnis erzielt wird. Auf der Messe hatten die Besucher die Möglichkeit, sich über die neuesten Produkte der kommenden Saison zu informieren, diese zu testen und sich damit auch einzudecken. Man konnte die ersten Schwünge nach der Winterpause machen und sich Tipps und Tricks vom Golfpro holen. Besonders großen Anklang bei den Besuchern fanden die Eventflächen Longest Putt, Golf Arena und Indoor Driving Range. Es zeigt sich während der Golftage auch, dass sich ein positiver Trend für den Golfsport entwickelt und das Interesse der breiten Öffentlichkeit daran weiter steigt. Der Termin für die Golftage in München für das nächste Jahr steht bereits fest, diese werden vom 25.-27. Februar 2011 stattfinden.

 

Tiger Woods verliert Sponsor

Tiger Woods war in der Vergangenheit eine absolute Werbeikone. Weltweit bekannte Firmen rund um den Globus rissen sich um einen Werbe-Deal mit dem Golfprofi. Dieser Hype flachte nach den letzten Ereignissen in der Vergangenheit deutlich ab. Doch die meisten seiner namenhaften Sponsoren hielten Woods auch nach seinen Negativ-Schlagzeilen über Trennung, Affairen und weiteren Skandalen die Treue. Nun gab jedoch der Getränke-Hersteller Gatorate das Ende des Werbevertrags mit Woods bekannt. Ein bestimmter Grund wurde nicht bekannt gegeben, doch nach dem Bekanntwerden seiner außerehelichen Beziehungen und Fehltritten ist Gatorate nun der vierte Sponsor, der die Verbindung mit Woods aufgibt. Der US Autokonzern General Motors stellt dem einstigen Publikumsliebling keine Fahrzeuge zur Verfügung, und auch die Firmen AT&T und Accenture haben sich von Woods distanziert.

 

 

 

   26. Februar 2010     Perfekte Stärkung für Golfer

Leistungssteigerung durch ausgewählte Nahrungsmittel

Wer kennt das nicht - vor dem Golfen verzichtet man auf üppiges Essen, damit dieses während der Runde nicht zu schwer im Magen liegt. Und plötzlich meldet sich der kleine Hunger zwischendurch. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten diesen zu stillen und gleichzeitig die Leistungskurve zu halten bzw. zu erhöhen. Die klassischten Energielieferanten sind die Kohlenhydrate. Doch Kohlenhydrat ist nicht gleich Kohlenhydrat, hierbei muss man unterscheiden. Befindet man sich noch am Anfang der Runde, ist es am sinnvollsten, auf Lebensmittel zurückzugreifen, deren Zuckergehalt etwas langsamer ins Blut übergeht und die Energie dadurch nach und nach freigegeben wird. So wird der Blutzuckerspiegel über die gesamte Runde konstant auf Niveau gehalten. Perfekt hierfür sind zum Beispiel gelb-grüne Bananen, denn diese enthalten vorwiegend Stärke, die dafür sorgt, dass der Blutzuckerspiegel nur langsam steigt. Kohlenhydrate, die schneller in das Blut übergehen, verhelfen zu einem  raschen Energieschub. Dieser hält allerdings nicht besonders lange an und der Blutzuckerspiegel sinkt nach kurzer Zeit in den Keller. Was einen Leistungseinbruch zur Folge hat. Deshalb sind diese Lebensmittel nur empfehlenswert, wenn man sich bereits auf dem letzten Drittel der Runde befindet, denn dann können sie einen Energie-Kick für die letzten Löcher geben. Traubenzucker, Bananenchips oder auch getrocknete Bananen sind klassische Snacks, die zu einer schnellen Leistungssteigerung verhelfen.

 

Rekord für Camilo Villegas

Nach einer 62er Runde steht Camilo Villegas momentan an der Spitze des Leaderboards der Phoenix Open. Nach dem Auftakt im TPC Scottsdale in Arizona liegt der kolumbianische Golfprofi einen Zähler vor Matt Every. Die deutschen Mitstreiter Alex Cejka und Martin Kaymer belegen zur Zeit Rang 95 und 124.

Villegas absolvierte eine fehlerfreie Runde und stellte damit den aktuellen Rekord für die beste Auftaktrunde ein, den Steve Jones (1997) und Harrison Frazar (2003) hielten.

Camilo Villegas freute sich sichtlich über seinen Erfolg. Auch Every kann mit seinem Spiel zufrieden sein. An ihm nagt sicherlich noch der Ärger aus der letzten Woche. Bei der Mayakoba Golf Classic wurde er aufgrund einer falsch geführten Scorecard disqualifiziert. Der Fehler unterlief seinem Zähler und Every hat die Karte ohne genauere Prüfung unterzeichnet.

 

 

   25. Februar 2010     Studie verhilft Golfsport zu grünem Image

Vorurteile werden widerlegt

In der Vergangenheit war das Thema Umweltschutz in Verbindung mit dem Golfsport eher kritisch. Viele Naturschützer haben ein Problem mit der wachsenden Zahl der Golfplätze, denn diese bieten zwar viel Grün, doch nur für wenige Menschen ist dieses von Nutzen. Außerdem wird viel zu viel Dünge- und Spritzmittel verwendet, um eine optimale Grünfläche und perfekte Fairways zu erhalten. Die Liste der Vorwürfe der Umweltschützer gegenüber dem Golfsport lässt sich noch lange fortführen. Und somit wurde dem Golfsport ein umweltfeindliches Image zuteil. Dank einer neuen Studie der australischen Greenkeeper-Vereinigung werden diese negativen Vorurteile nun widerlegt und den Golfplätzen zu einem ökologischen Stellenwert verholfen. Laut dieser Studie absorbiert jeder Golfplatz 80 Tonnen Kohlenstoff pro Jahr und wird dadurch zu einem wahren Luftreiniger. Vorallem in Städten, die von Smog und Luftverschmutzung betroffen sind, ist das eine Möglichkeit, zwischen Verkehrsstaus, Menschenmassen, Lärm und Gestank ein kleines Paradies der Ruhe und Erholung zu erhalten. Somit hat sich der Golfplatz vom kritisierten Negativ-Beispiel zum wahren Vorzeige-Modell entwickelt.

 

Langer gewinnt bei US-Championstour der Golf-Senioren

 Ein tolles Ergebnis erreichte Golf-Altmeister Bernhard Langer auf der US-Championstour der Golf-Senioren in Boca Raton. Für Langer war es ein Heimsieg, denn der 52-jährige Schwabe hat Boca Raton in Florida zu seiner Wahlheimat auserkoren. Der Golfprofi übertraf sich wieder einmal selbst und lochte vom Sandbunker aus direkt ein. Somit schlug er den US Profi John Cook beim Stechen am ersten Loch. Für den ersten Sieg in diesem Jahr kassierte Langer ein Preisgeld in Höhe von 255.500 Dollar. Der deutsche Golfprofi war überglücklich über seinen Eagle (zwei Schläge unter Par) und er verkündete, dass er zwar schon viele Turniere auf der ganzen Welt gewonnen hat, dieser Sieg wird sich aber in die Top drei seiner Karriere einreihen. Da seine Familie vor Ort dabei war, war es für Langer ein sehr emotionaler Erfolg wie er sagt.

Weltweit hat Bernhard Langer bis heute 60 Turniere gewonnen, davon zweimal die US Masters (1985 und 1993).